Die Liberale Jugendorganisation in Deutschland.
Die Jungen Liberalen, oder einfach nur JuLis, sind der erste gesamtdeutsche politische Jugendverband. Noch vor der Wiedervereinigung Deutschlands haben sich im September 1990 die Jungliberale Aktion der DDR (JuLiA) und die westdeutschen Jungen Liberalen zu einem neuen Verband zusammengeschlossen. Heute haben die Jungen Liberalen über 10.000 Mitglieder und sind die am stärksten wachsende politische Jugendorganisation in Deutschland.
Die Jungen Liberalen sind der Jugendverband der FDP.
Das heißt nicht, dass alle Mitglieder der JuLis auch Mitglied der FDP sein müssen, aber dass bedeutet, dass wir unsere politischen Ideen in und mit der FDP umsetzen wollen. Dies tun wir, indem wir selbstbewusst und manchmal auch etwas hartnäckiger unsere Positionen vorbringen und in der Öffentlichkeit für sie werben. Bloße Unzufriedenheit mit Parteien und Politikverdrossenheit ändern nichts. Wir sind im Gegenteil davon überzeugt, das man Politik nur durch Politik verändern und voranbringen kann. Und deshalb suchen wir mit und in der FDP nach den besten Problemlösungen. Nur aktive Mitarbeit, Eigeninitiative und Engagement tragen zur Lösung der aktuellen und zukünftigen Probleme bei. Deshalb greifen die Jungen Liberalen auch Probleme der kommenden Generationen auf. Die Probleme unserer Generation tragen wir in die große Politik und fordern die FDP auf, diese zu berücksichtigen. Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung mit unserer „Mutterpartei“, trotzdem ist die FDP als einzige liberale Partei in Deutschland unserer parlamentarischer Ansprechpartner, und im Gegensatz zu anderen Jugendorganisationen werden WIR werden wir von der uns nahe stehenden Partei politisch ernst genommen.
Die Basis für die Politik der Jungen Liberalen sind liberale Grundwerte.
Wir stehen für Toleranz und Rechtsstaatlichkeit, für Leistung, Eigeninitiative und Marktwirtschaft. Für uns ist die Freiheit dabei immer mit der Verantwortung gegenüber anderen und für die kommende Generation verbunden.
Die Menschen sind verschieden und das finden wir gut! Der einzelne Mensch soll unterschiedliche Ziele und Wünsche leben können. Was für die Masse gut scheint, muss für den Einzelnen noch lange nicht gut sein. Wir brauchen keine staatlichen Verordnungen von Mehrheiten, die ihre Wertvorstellungen den Minderheiten nur aufdrücken wollen. Ausländer brauchen endlich eine klare Perspektive in diesem Land!
Wir wollen eine weltoffene und tolerante Gesellschaft!
Privilegien und Diskriminierungen haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Wir brauchen keinen Zwangsdienst an der Waffe für einige wenige. Die Einrichtung einer Freiwilligenarmee in unserem Land ist deshalb eine unserer Forderungen.
Wir wollen keinen "Big-Brother"- Staat, mit Kameras und anderen Überwachungseinheiten, die uns auf Schritt und Tritt verfolgen und uns beim Sex im Fahrstuhl beobachten. Totale Sicherheit ist der Weg in den totalen Überwachungsstaat.
Kriminalität und Gewalt müssen bekämpft werden, aber unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit und unter Wahrung der Grundrechte.
Der Zweck heiligt längst nicht jedes staatliche Mittel.
Der ausufernde Staat ist auch ein Problem für die Wirtschaft. Immer mehr Bürokratie und Steuern kosten immer mehr Arbeitsplätze. Jugendliche sind die ersten, die das beim Berufseinstieg zu spüren bekommen. Wir JuLis wollen deshalb den Markt, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen kann ein staatlicher Eingriff gerechtfertigt sein.
Unsere Wirtschaftsweise kann nicht wie bisher fortgeführt werden. Sonst hinterlassen wir kommenden Generationen ausgebeutete Rohstofflager, verschmutzte Landschaften und ein verändertes Klima. Aber: Eine grüne Öko-Diktatur lehnen wir ab. Denn eine Öko-Steuer, die die Viel-Nutzer ausnimmt ist ungerecht! Wir wollen mehr Umweltschutz durch mehr Marktwirtschaft. Denn mit den richtigen Rahmenbedingungen durch Preisanreize kann der Markt im Umweltbereich vieles besser lösen als ein System von Geboten und Verboten.
Wir wissen aber auch, dass der Markt nicht alles regeln kann.
Chancengerechtigkeit und sozialer Ausgleich müssen ihn ergänzen. Allerdings ist Sozialstaat nicht gleich Vollkasko-Versorgung. Leistung muss sich lohnen und das Leistungswirrwarr muss vereinfacht werden. Soziale Leistungen müssen den wirklich Bedürftigen zu Gute kommen. Außerdem brauchen wir Reformen in den Sozialversicherungen, denn durch die Vergreisung in unserer Gesellschaft sind unsere Renten später alles andere als sicher!
Wenn man solche Ideen hat nützt es natürlich nichts, wenn man diese nur ausdiskutiert. Wir gehen für unsere Überzeugungen auf die Straße. Für eine bessere Schulpolitik, für ein humanes Asyl- und Einwanderungsrecht, mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber jeglichen Minderheiten. Egal, ob „soziale“ Minister die soziale Sicherung der Generation aufs Spiel setzen, Grüne und Jusos Gewalttaten linker Extremisten verharmlosen, die CDU mit Blockadepolitik auf stur schalten, oder die FDP Kompromisse macht – immer haben wir JuLis öffentlich Stellung bezogen, und werden das auch in Zukunft immer wieder tun!
Wir haben Ideen dafür, wie wir die Zukunft von allen besser machen können,
also: MACHEN WIR´S BESSER!!!